Zum Schluss der Serie ein paar sehr persönliche Eindrücke zur Reise in die Ukraine

Ich möchte Gery und seinem Team ganz herzlich danken, dass ich in meiner Funktion als Vorstandsmitglied an dieser Reise teilnehmen durfte. Für mich waren diese fünf Tage eine sehr einschneidende Erfahrung in meinem Leben. Ich habe bisher etwas mehr als drei Jahre in Russland und Polen verbracht und habe ein gewisses Verständnis für die Bevölkerung des ehemaligen Ostblocks entwickelt. Obwohl die Sowjetunion vor knapp 20 Jahren zusammen gebrochen ist, merkt man sehr schnell, dass der Wandlungsprozess zu einer westlichen Marktwirtschaft noch lange nicht abgeschlossen ist und dass in diesem Prozess ganze Gesellschaftsschichten auf der Strecke geblieben sind.

Durch meine Recherchen, die ich für den Life Ball vor unserer Abreise gemacht habe, war ich bereits ein wenig auf die Situation vor Ort eingestellt. Allerdings hätte mich keine noch so intensive Recherche auf dieses Elend vorbereiten können. Vor allem die persönlichen Gespräche, die ich mit Betroffenen geführt und teilweise für unsere Gruppe übersetzt habe, haben mich schwer getroffen. Ich bin voller Bewunderung für diese Menschen, die versuchen, trotz Totschweigens seitens der Regierung, jeden Tag aufs Neue, diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen.
Ich möchte auch unseren Medienpartnern von der Kronen Zeitung und dem ORF danken. In der Kronen Zeitung war bereits ein ausführlicher Bericht unserer Reise. Der ORF hat uns begleitet und Material für eine „Thema“ -Sendung, die kurz vor dem Life Ball am 17. Juli ausgestrahlt wird, aufgezeichnet. Ich bin davon überzeugt, dass diese Berichterstattung einen wichtigen Beitrag dazu leistet, den vielen Gästen des Life Ball bewusst zu machen, dass der Life Ball nicht nur ein schillernder Event ist, sondern dass jeder Euro, der dadurch eingenommen wird, nationalen wie auch internationalen Projekten zu gute kommt, um das Leid Betroffener zu mildern und die Ansteckung mit HIV zu reduzieren.
Fotos: Reinhard Holl










Nach den ernüchternden Ergebnissen der
Dabei gilt allerdings heute: Treatment is Prevention – eine HIV-Infektion muss heutzutage nichtmehr zwingend zum Ausbruch von AIDS führen. Aufgrund der guten Behandlungsmöglichkeiten bei uns haben Infizierte eine nahezu ‚normale/durchschnittliche’ Lebenserwartung. Deshalb ist es notwendig zum Test zu gehen, um frühzeitig eine HIV-Infektion zu erkennen und zu behandeln.
„Darf ich bitten?“ zum Life Ball
leichte Aufgabe, da der Rathausplatz den wohl ungewöhnlichsten und größten Ballsaal Wiens bildet.
20 der ausgewählten Paare bekommen schließlich zusätzlich auch noch die Möglichkeit, den Red Ribbon Cotillion im Wiener Burgtheater zu eröffnen, für die sich ebenfalls die Tanzschule Elmayer verantwortlich zeichnet.


Gestern haben die Orchester-Proben für die Eröffnung des Life Ball 2010 am 17. Juli begonnen. Mitglieder des Ensemble Wien Klang treffen sich dafür diese Woche von Montag bis Donnerstag im Studio Wiener Symphoniker und probieren fleißig unter der Leitung von Dirigent Azis Sadikovic. Dabei stellen sich viele junge Musikerinnen und Musiker in den Dienst der guten Sache und unterstützen den Life Ball ehrenamtlich mit ihrem großen musikalischen Talent und ihrer Zeit.